Jagdbombergeschwader 31 “B” wird 50 Jahre
Sonntag, 1. Juni 2008, 09:29 Uhr von Michael Schaback | Kategorie: Boelcke PresseAm 20.06.2008 fanden die Feierlichkeiten zum 50 jährigen Bestehen des Jagdbombergeschwaders 31 “Boelcke” statt. Genau an diesem Tag vor 50 Jahren wurde das JaboG 31 “B” durch den damaligen Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß mit einem feierlichen Appell in Dienst gestellt.
Damals wie heute waren zahlreiche Gäste und Vetreter der Politik der Einladung gefolgt und nahmen an dem feierlichen Appell teil.
Bereits am Morgen vor dem Appell wurde durch den Kommodore des JaboG 31 “B”, OTL Ingo Gerhartz und seinem Stellvertreter, OTL Wolfgang Asmus die neue Jubiläumsmaschine den Angehörigen und Gästen bei einigen Platzrunden vorgeführt. Der neue “Jubiflieger”, der PA 200 Pride of Boelcke wurde schon wie die Vorgänger vom ehemaligen Pilot der 2./31 Bodo “Bobo” Heinrichs designed. Danach hatten die Angehörige und Gäste des JaboG 31 “B” die Möglichkeit den Jubiflieger vor dem Hallenvorfeld zu betrachten.
Dann folgte der feierliche Appell. Dabei richteten der Kommandeur 2. Lw Div, Generalmajor Müllner der Bürgermeister von Nörvenich und der Geschwaderkommodore OTL Gerhartz einige Worte an die Angehörige des JaboG 31 “B” und deren Gäste.
Herausragend waren die Worte des Geschwaderkommdore “Wir gehörten schon immer zu den Pionieren”.
Gemeint war der geschichtliche Ablauf – der erste Verband der mit dem legendären Luftfahrzeugmuster Lockheed F-104G Starfighter ausgerüstet wurde. 1983 feierte das Luftfahrzeugmuster Panavia TORNADO IDS seine Premiere.
Und Ende 2009 wird das Geschwader wieder Pionierarbeit leisten. Die Einführung des Luftfahrzeugmuster EUROFIGHTER TYPHOON.
Im Anschluss des Appells gab der Geschwaderkommodore auf Schloss Nörvenich einen Empfang für die geladenen Gäste. Neben den zahlreichen Gästen aus Politik und Militär, Wirtschaft und Verwaltung waren auch ehemalige Kommodore zu den Feierlichkeiten anwesend.
Bei einem Umdrunk mit Canapés durch die Offizierheimgesellschaft Boelcke e.V. gereicht, kamen Gespräche über Politik und Wirtschaft auf.
Das dann anschließende Platzkonzert durch das Luftwaffenmusikkorps wurde in Gedenken der Tage zuvor verunglückten Soldaten in Bosnien abgesagt.








